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schlau bauen - besser wohnen

Wer ich bin

Mein Name ist Markus Bogner.
Ich bin Bio-Landwirt aus Überzeugung und arbeite seit fast zwei Jahrzehnten mit lebenden Systemen.

Auf unserem Bio-Hof bewirtschaften wir Boden, Pflanzen und Tiere nach den Grundsätzen der Permakultur. Dabei geht es nicht um kurzfristige Optimierung, sondern um langfristige Stabilität. Ein Boden, der Jahr für Jahr gesünder wird, bildet die Grundlage für gesunde Pflanzen, verlässliche Erträge und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

Diese Arbeit hat meine Sicht auf Entwicklung nachhaltig geprägt. In lebenden Systemen lässt sich nichts isoliert betrachten: Jede Entscheidung wirkt auf andere Bereiche zurück. Resilienz entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch das Zusammenspiel vieler Elemente – durch Vielfalt, Anpassungsfähigkeit und tragfähige Strukturen.

Im Laufe der Jahre habe ich erkannt, dass sich diese Beobachtungen nicht nur auf ökologische Systeme anwenden lassen. Auch Dörfer, Quartiere, Städte oder Organisationen sind lebendige Gefüge aus Menschen, Räumen, Nutzungen und Beziehungen. Sie folgen ähnlichen Gesetzmäßigkeiten wie ein funktionierendes Ökosystem.

Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich meine heutige Arbeit entwickelt. Ich übertrage Prinzipien aus der Landwirtschaft und der Permakultur auf die Planung und Entwicklung von Wohn- und Quartiersprojekten. Nicht als Methode, sondern als Haltung: erst verstehen, was da ist – und daraus Strukturen entwickeln, die über Zeit bestehen können.

Diese Perspektive bildet die Grundlage dafür, wie ich arbeite.

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Zeichnung Hof.jpg

Wie ich arbeite

Am Anfang meiner Arbeit steht immer die Beobachtung.
Nicht die schnelle Lösung, sondern das genaue Hinschauen.

Bevor geplant wird, gilt es zu verstehen, was bereits vorhanden ist: räumliche Strukturen, soziale Dynamiken, vorhandene Ressourcen und bestehende Spannungen. Jedes Projekt bringt ein eigenes Gefüge mit – aus Menschen, Orten, Nutzungen und Erwartungen. Dieses Gefüge bildet die Grundlage jeder weiteren Entscheidung.

Ich arbeite nicht mit standardisierten Lösungen, sondern mit Systemen. Dabei geht es darum, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Wechselwirkungen mitzudenken. Welche Entscheidungen verstärken sich gegenseitig? Wo entstehen Reibungsverluste? Und an welchen Stellen lassen sich Entwicklungen anstoßen, die über den ursprünglichen Planungsanlass hinaus wirken?

Ein zentraler Bestandteil meines Ansatzes ist die Orientierung an evolutionären Prinzipien: Vielfalt, Anpassungsfähigkeit und Redundanz. Systeme, die diese Eigenschaften in sich tragen, sind widerstandsfähiger gegenüber Veränderungen – sozial wie wirtschaftlich. Sie können auf neue Anforderungen reagieren, ohne ihre innere Stabilität zu verlieren.

Diese Denkweise übertrage ich auf Wohn- und Quartiersprojekte. Planung wird so zu einem Prozess, der nicht nur auf den Moment der Fertigstellung ausgerichtet ist, sondern auf die Zeit danach: auf Nutzung, Veränderung und Weiterentwicklung. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die langfristig tragen und sich mit den Menschen weiterentwickeln können.

Aus dieser Haltung heraus entstehen Konzepte, bei denen soziale, räumliche und wirtschaftliche Aspekte nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Stattdessen werden sie von Beginn an zusammengedacht – als Grundlage für tragfähige Lösungen, die sowohl den Bedürfnissen der Menschen als auch den Anforderungen von Investoren und Kommunen gerecht werden.

Meine Leistungen

Wohnraum-, Mobilitäts- und Energiekonzepte zu entwickeln ist heute technisch gut beherrschbar.

Was in der Praxis jedoch oft fehlt, ist ein evolutionärer Blick – und die konsequente Ausrichtung auf die Menschen, die diese Systeme später mit Leben füllen werden.

Genau hier setzt meine Arbeit an.

In vielen Planungsprozessen stehen Gesetze, Normen und technische Vorgaben so stark im Vordergrund, dass die tatsächlichen Bedürfnisse der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner nur unzureichend berücksichtigt werden.
Ich schließe diese Lücke, indem ich die soziale Architektur – also die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen – ins Zentrum meiner Planung rücke. So entstehen Synergieeffekte, die individuelle Lebensqualität und gemeinschaftliche Stabilität verbinden und sich bei entsprechender Skalierung in wirtschaftlich tragfähigen, wiederholbaren Strukturen widerspiegeln.

Ich entwickle dynamische Wohnraumkonzepte, die den gesamten Lebenszyklus der Bewohner mitdenken.
Wohnraum darf mitwachsen, sich verändern – und in späteren Lebensphasen auch wieder kleiner werden.

Ebenso konzipiere ich Mobilitätslösungen, die sich nicht nur am heutigen Status quo orientieren, sondern an der absehbaren Entwicklung. Durch intelligente Planung lassen sich Stellplätze bereits vor dem Bau reduzieren. Gleichzeitig wird von Beginn an mitgedacht, wie sich Flächen künftig anders nutzen lassen, wenn sich Mobilitätsbedürfnisse verändern.

Meine Planungen enden nicht an der Wohnungstür.
Ich arbeite gleichermaßen an den Räumen zwischen den Gebäuden und innerhalb der Wohnräume:
Wo entstehen Orte der Begegnung?
Wie kann Sharing sinnvoll integriert werden?
Wie lassen sich gemeinschaftliche Strukturen schaffen, die sowohl dem Einzelnen als auch dem gesamten Quartier dienen?

So entstehen Systeme, die auf Veränderung reagieren können – widerstandsfähig, produktiv und zugleich lebenswert.

Diese Form der Planung wirkt sich auch auf die ESG-Bewertung von Quartieren aus. Bereits in der frühen Konzeptionsphase lassen sich insbesondere die sozialen und organisatorischen Faktoren (Social und Governance) gezielt stärken – etwa durch tragfähige Gemeinschaftsstrukturen, klare Verantwortlichkeiten und langfristig stabile Nutzungsmodelle.

In den ökologischen Aspekten liegen die Standards durch bestehende Normen, Gesetze und technische Vorgaben bereits vergleichsweise hoch. Der planerische Spielraum, den ESG-Score darüber hinaus wesentlich zu verbessern, ist hier entsprechend begrenzt und häufig mit hohem Aufwand verbunden.
Deutlich größere Hebel liegen in den Bereichen Social und Governance, die in formalen Regelwerken bislang nur am Rand berücksichtigt werden. Genau hier entfaltet eine frühzeitige, systemische Planung ihre Wirkung. Der ESG-Score wird so nicht nachträglich optimiert, sondern entwickelt sich aus der Planung selbst heraus.

In meinen bisherigen Projekten konnte ich immer wieder zeigen, dass sich die Interessen der Bewohner eines Quartiers, der Wunsch nach einem lebenswerten und zugleich bezahlbaren Umfeld sowie die wirtschaftlichen Interessen von Investoren und Bauträgern nicht ausschließen. Werden diese Perspektiven von Beginn an gemeinsam gedacht, lassen sich Lösungen entwickeln, die allen Beteiligten gerecht werden.
Gleichzeitig entstehen auf diese Weise Quartiere mit klarer Identität und eigenständigem Profil. Die zugrunde liegenden Planungsprinzipien sind dabei nicht an einen einzelnen Ort gebunden, sondern lassen sich auf unterschiedliche Maßstäbe und Rahmenbedingungen übertragen. So wird aus einem individuellen Projekt ein wiederholbares, skalierbares Modell mit langfristiger Wirkung.

Genau in diesem Spannungsfeld zu arbeiten und für alle Beteiligten tragfähige Lösungen zu entwickeln, bildet den Kern meiner Arbeit. Daher zählen zu meinen Auftraggebern Bauträger, Immobilienentwickler, Investoren und Kommunen gleichermaßen.

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Kontakt

Kontakt

Wenn Sie an einem Wohn- oder Quartiersprojekt arbeiten,
bei dem soziale Qualität, wirtschaftliche Tragfähigkeit und langfristige Perspektiven zusammenfinden sollen, freue ich mich über ein Gespräch. Schreiben Sie mir gerne ein Email.
Projektbüro bauernschlau
Markus Bogner
Max-Obermayr-Weg 6
83707 Bad Wiessee
+49 8022 271425

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